Bundesfinale im Tischtennis

IMGP2625

Hinfahrt: Dienstag, der 23.04.2013

Trotz kurzer Verspätung hatten wir eine gute Fahrt zum Berliner Hauptbahnhof, wo großer Tumult herrschte. Unsere Unterkunft „Hotel Meininger“, welches an den Hauptbahnhof grenzt, bot einen angenehmen Aufenthalt für alle Wettkämpfer.
Um uns einen ersten Eindruck zu verschaffen, fuhren wir mit der S-Bahn zur Turnhalle, wo später unsere Wettkämpfe stattfanden.

1. Wettkampftag: Mittwoch, der 24.04.2013
Nachdem es 6:20 Uhr Frühstück gab, machten wir uns später auf den Weg zur Turnhalle, die wir um 8:00 Uhr erreichten. Damit hatten wir genug Zeit, uns an den Tischen einspielen zu können. Von 54 Tischen waren 48 für „Jugend trainiert für Olympia“. Die restlichen Tische belegten die Spieler für „Jugend trainiert für Paralympics“, das erstmalig mit „Jugend trainiert für Olympia“ stattfand.
In den Vorrunden standen sich jeweils vier Gruppen gegenüber, unter anderem unsere Gegner Baden-Württemberg, Nordrhein-Westphalen und Sachsen. Da die Spieler dieser Mannschaften im Verein tätig waren/sind, war die Herausforderung somit groß und wir wurden schließlich Gruppen-Vierter.

2. Wettkampftag: Donnerstag, der 25.04.2013
Wie am Vortag begannen wir die Wettkämpfe um 9:15 Uhr. Unser Maskottchen „Kunigunde“ brachte uns an diesem Tag  viel Glück. Inzwischen spielten wir nämlich um die Plätze 9 bis 16. … Danach spielten wir gegen Brandenburg. Das erste Doppel gewannen Lina Hoffmann und Laura Hofmann, doch das zweite Doppel ging leider verloren. Danach spielten Celine Adam und Sarah Jauch ihre Einzelspiele und holten den Sieg. Spielstand 3:1 für uns. Die zwei Punkte, die uns noch bis zum Sieg gegen Brandenburg fehlten, holten Lina Hoffmann und Laura Hofmann in ihren Einzeln. Nun spielten wir um die Plätze 9 bis 12. Unser nächster Gegner ist Berlin. Können wir dieses Spiel gewinnen, so ist uns Platz neun oder zehn sicher.
Zu Beginn stand es wie erwartet 1:1. Die nächsten Einzel von Sarah Jauch und Celine Adam kosteten viele Nerven. Sarah Jauch lag zu Anfang 2:0 hinten und Celine Adam führte 2:0. Während Sarah Jauch das Unmögliche möglich machte und mit 3:2 siegte, unterlag Celine Adam 3:2 ihrer Gegnerin. Die Spiele gingen äußerst knapp aus (z.B. 14:12; 10:12). Glück und Pech lagen eng beieinander! Zu diesem Zeitpunkt stand es 2:2. Zum Glück gewannen Lina Hoffmann und Laura Hofmann ihre Einzelspiele. Nun kam es zum Entscheidungsdoppel! Wir waren sehr nervös und aufgeregt. In vier Sätzen gewannen Celine Adam und Sarah Jauch gegen ihre Gegner, aber sehr souverän. Beiden wurden intensiv von ihren Team-Kameraden, ihrem Betreuer und „Kunigunde“ unterstützt und angefeuert. Die Freude war riesengroß, denn es ging nun um die Plätze neun und zehn. Das Spiel gegen Sachsen stand an. Diese Mannschaft kannten wir schon aus der Vorrunde. Da diese, wie schon in der Vorrunde, zu stark waren, verloren wir. Durch die Freude über diesen zehnten Platz, wurde die Niederlage schnell vergessen.
Abends gingen wir noch an der Spree entlang spazieren und schauten uns auf dem Dach unseres Hotels die partielle Mondfinsternis an. Von dort oben hatten wir eine schöne Aussicht.

Freitag, der 26.04.2013
Da wir an diesem Tag frei hatten, wollten wir uns ein paar Sehenswürdigkeiten anschauen, wie z.B. das Brandenburger Tor, den Potsdamer- und den Alexanderplatz (wo wir einkaufen gingen) und den Verlauf der Mauer. Dann führte uns unser „Guide“ Lina Hoffmann zum Kurfürstendamm, wo wir noch einige Dinge besorgten. Abends war dann noch bis 23:30 Uhr eine Abschlussparty. Dort haben wir ausgiebig gefeiert und uns amüsiert. Dann gingen wir im Regen zurück in unser „Hotel Meininger“, um am nächsten Tag mit gepackten Koffern in den Zug nach Zella-Mehlis zu steigen, auf den Weg in Richtung Heimat.

Artikel von Celine Adam, Sarah Jauch, Lina Hoffmann, Laura Hofmann, Sarah Haberbosch, Annalena Fleischer, Lilly Werner