Ein Dorf sieht schwarz

Auswertung eines Kinobesuches

Im Rahmen unseres GeWi-Unterrichtes bei Frau Steinke besuchten wir am 02.Dezember 2019 den Kinofilm „Ein Dorf sieht schwarz“. Der Film war eine Vorbereitung auf unser geplantes Geflüchteten- bzw. Flüchtlingsprojekt im Januar.

Dabei wurde vor allem die Diskriminierung Schwarzer sowie die Stellung des Films gegen Rassismus und Intoleranz thematisiert.

Ein dunkelhäutiger Arzt versucht sich in einem französischem Dorf Respekt zu verschaffen und für sich und seine Familie eine Heimat zu finden. Währenddessen trifft er auf allerhand Widerstand, denn die Dorfbewohner fürchten sich vor seiner Hautfarbe. Auch seine zwei Kinder werden in der Schule aufgrund ihrer Herkunft nicht akzeptiert. Er bemüht sich sehr, das Vertrauen seiner neuen Patienten zu erlangen und dabei den Ansprüchen seiner Familie gerecht zu werden.

Der Film basiert auf wahrer Begebenheit, weshalb er noch mehr zum Nachdenken anregt. Gerade deswegen hat er den meisten von uns auch sehr gefallen. Auch wenn es „nur“ ein Film ist, kann man nicht ausschließen, dass Diskriminierung auch in unserem Alltag stattfindet. Es ist zwar laut Grundgesetz verboten, aber trotzdem kommt es beispielsweise immer wieder zu Straftaten welche einen rassistischen Hintergrund haben. Dunkelhäutige werden oftmals als weniger Wert angesehen, obwohl sie, genauso wie wir alle, Menschen sind. Größtenteils werten manche Menschen andere nur ab, um sich selbst als etwas Besseres behaupten zu können. Oft wird gesagt, dass Weiße eine höhere Leistungsfähigkeit haben als Schwarze, aber warum ist das so? Der Ursprung des Rassismus geht auf die Kolonialisierung Afrikas und Südamerikas zurück und ist weiterhin in vielen Köpfen verankert.

Um noch einmal zum Film zurück zu kommen, positive Punkte waren die musikalische Darstellung, die teilweise sehr lustige Gestaltung und der gute, aber dennoch mitreißende Ausgang der Geschichte. Außerdem war der Inhalt sehr sinnvoll und lehrreich. Abschließend kann man also sagen, dass sich der Kinobesuch sehr gelohnt, zu aktuellen Begebenheiten gepasst und er uns auf die Ernsthaftigkeit und die Folgen des Themas aufmerksam gemacht hat. 

Viktoria Henkel und Alina Tabor