Ein Leben hängt von einer Bremsung ab!

Am 24.09.2019 haben die beiden 5. Klassen einen Ausflug zur Zella-Mehliser Feuerwehr gemacht. Aber nicht, um die Rutschstange hinunter zu rutschen, sondern wegen der Verkehrserziehung vom ADAC, den gelben Engeln der Straßen.

Am Anfang ging es sportlich zur Sache, denn alle Kinder mussten bis zu einer Linie sprinten und dann abbremsen. Jeder durfte mit Kreide eine kleine Linie an seine Fußspitze malen. Danach wurde es schwieriger. Der Mann, der das Projekt leitete, hatte eine große karierte Fahne. Der Anfang war wieder gleich, das heißt die Dreier-Teams liefen so schnell es geht los, aber man blieb nicht an der Linie stehen, sondern dann, wenn der Mann die Flagge schwenkte. Keiner der Schüler wusste, wozu das gut sein sollte, aber wir warteten ab. Der gelbe Engel hat dann viele interessante Sachen erklärt, unter anderem was der ADAC so alles macht. Schließlich haben die Kinder auch erfahren, warum sie am Anfang rennen sollten. Und zwar gehörte das zu einem Experiment rundum den Bremsweg. Dabei hat sich herausgestellt, dass dieser bei der 2. Übung viel länger war, weil die Reaktionszeit hinzukam. Dann war das Spannendste an der Reihe. In Dreiergruppen durften die Kinder bei einer Gefahrenbremsung im Auto sitzen. Der Projektleiter hat es zunächst gezeigt, aber dann ging es los. Jeder wurde im Auto bei einer Vollbremsung voll nach vorne gedrückt, obwohl ja alle immer sagen: „Das ist doch nicht schnell!“ Die Bremsung war nämlich genau bei 30 km/h, aber der Bremsweg plus Reaktionszeit ist 12 Meter lang.

Dann war das Event leider auch schon wieder vorbei. Aber eins steht fest: Es war ein interessanter und spannender Tag für alle.

Und keiner wird sich nochmal ohne Gurt in ein Auto setzen!

Bericht von Mathilda Höllering (5a)