Englandfahrt: Eine unvergessliche Woche


-Isle of Wight, Heimfahrt und anschließend Schlussworte -

Isle of Wight

Unsere Gasteltern brachten uns zum Treffpunkt, von wo wir mit dem Bus los fuhren. Später sind wir dann mit einer Fähre auf die Isle of Wight gefahren. Von der Fähre aus konnte man schon die Insel sehen, den frischen Wind genießen und  die Sonne ins Gesicht scheinen lassen. Als wir endlich bei dem alten Schloss der Königin von England Victoria (geb. 1819, gest. 1901) angekommen waren, sah man schon wie prächtig sie gelebt hatte. Es ist ein relativ kleiner aber schöner Rückzugsort für die damalige Königin Victoria gewesen. Vor allem auch wegen der ruhigen Lage. Die Innengestaltung gefällt nicht jedem aber sie ist trotzdem interessant. Wir verließen das Schloss und konnten dann im dem sehr schön angelegten Garten, Fotos machen. Ein weiterer Punkt, warum es ein perfekter Rückzugsort war, ist der nahgelegene Strand. Nach der Besichtigung bekamen wir Freizeit und durften uns frei auf dem Gelände bewegen. Viele gingen zum Strand und liefen dort im Wasser lang, andere schauten sich die Umgebung an oder gingen zum Schweizer Haus. Dort wurden damals den Kindern der Königin wichtige Sachen, wie Kochen, Manieren, Gartenarbeit etc. gelehrt. Außerdem konnten sie dort spielen. Es ist eine sehr schöne Anlage, die wir aber nun schließlich wieder verlassen mussten. Wir fuhren wieder mit der Fähre zurück. An Land angekommen hatten wir noch ein wenig Zeit, daher fuhren wir noch zum Strand von Worthing. Dort erfreuten wir uns am Sonnenuntergang. Manche gingen mit den Füßen ins Wasser, andere machten Bilder aber die meisten genossen einfach die gemeinsame schöne Zeit. Der Tag ging viel zu schnell zu Ende und unsere Gasteltern holten uns wieder ab.

                                                                                                Marlena Lange

Der letzte Tag im United Kingdom

Wie jeden Morgen stehen wir auf, essen Frühstück und bereiten uns für den anstehenden Tag vor, aber dieser Tag ist anders gewesen. Zwar haben wir gemeinsam Frühstück gemacht und uns vorbereitet, aber wir alle haben gewusst, dass wir Abschied nehmen müssen und dass das unser letzter Tag in England gewesen ist. Nach dem Koffer packen und Frühstück fahren wir mit unserer Gastmutter zum Treffpunkt am Pier in Worthing. Nun heißt es Abschied nehmen. Zu Fuß gehen wir zum Bahnhof und fahren mit der Bahn nach Brighton. Dort besichtigen wir den Royal Pavillion mit zusätzlichem Audio Guide. Der Royal Pavillion ist ein riesiges Gebäude mit einem interessanten Einrichtungsstil und einer spannenden Geschichte über Queen Victoria, welche sich dort vor vielen Jahren abgespielt hat. Danach sind wir durch die engen und kleinen Gassen „The Lanes“ geschlendert und zum Brighton Pier gegangen. Manche aber auch sind am Strand gewesen. Der Brighton Pier ist eine 525m lange Seebrücke, auf der sich viele Attraktionen und eine große Spielhalle befinden. Leider haben wir nicht genügend Zeit gehabt, um diese Attraktionen auszuprobieren, aber es ist eine Erfahrung wert sich das mal anzuschauen. Die Zeit ist rasend schnell in Brighton vergangen und nun ist es auch schon 14:00 Uhr und wir machen uns auf die Heimfahrt nach Deutschland. Jetzt heißt es wieder im Bus sitzen, Musik hören, schlafen oder den restlichen Tag noch genießen. Ein paar Stunden später checken wir zum 2. mal in den Eurotunnel ein. Im Bus ist es oben so warm, dass sogar schon die Scheiben anschlagen und alle sind froh, dass wir wieder aus dem Zug, der uns durch den Eurotunnel fährt wieder draußen sind. Ab 22:00 Uhr ist für alle Nachtruhe. Viele schlafen, andere aber auch hören Musik. 5:45 Uhr sind wir in Zella- Mehlis am Heinrich- Ehrhardt- Gymnasium angekommen, wo auch schon unsere Eltern auf uns warten. Alle rennen zu ihren Eltern und sind froh wieder zu Hause zu 

sein. Am nächsten Tag kann ich noch nicht realisieren, dass wir in England gewesen sind und jetzt schon wieder zu Hause. Die Zeit in England ist sehr schön gewesen und ich habe sehr viele neue Eindrücke / Erfahrungen gesammelt. Ich habe aus dieser Klassenfahrt gelernt, dass man das schätzen sollte, was man hat, denn nicht alle Britten haben so einen Lebensstandard wie wir und müssen damit klarkommen mit dem, was sie haben. Ich habe die Kultur kennen- und lieben gelernt und bin sehr dankbar, dass   uns diese Klassenfahrt möglich gemacht wurde. Somit spreche ich von meiner Seite und von allen anderen ein riesengroßes Dankeschön an unsere Englischlehrerinnen Frau Mühlemeyer und Frau Pingel für die Organisation sowie an unsere Klassenleiterinnen Frau Michalowski und Frau Weitzdörfer aus, ohne die das alles nicht möglich gewesen ist und natürlich auch an unsere Eltern, Großeltern, Betreuer, welche das alles finanziert haben.

                 Dankeschön! 

Die Klassen 8