Skilager der 11. Klassen des Heinrich- Ehrhardt- Gymnasiums

Wir, die 11. Klassen, waren in der Woche vom 2. bis zum 8. April 2017 mit Frau Steinke im wunderschönen Zillertal, in Österreich, Ski fahren.

Für Sonntag war die Anreise geplant. Trotz anfänglicher Startschwierigkeiten sind wir ohne weitere Probleme abends gegen 18 Uhr in Hainzenberg angekommen. Wir checkten in unserem Hotel „Jörglerhof“ ein, bezogen unsere Zimmer, packten unsere Koffer aus und bald darauf gab es auch schon Abendessen. Danach konnten wir unsere Skiausrüstung ausleihen und uns noch etwas ausruhen, bevor es am Montagmorgen losging.

Wir mussten jeden Tag früh aufstehen, was jedoch alle ohne zu murren getan haben. Danach gab es ein sehr üppiges und leckeres Frühstück, wo für jeden von uns etwas dabei war. Kurz vor um neun fuhr uns unser eigen bestellter Skibus bis zur Talstation. Dort stiegen wir in die Karspitzbahn ein und fuhren bis auf 2.100m Höhe, wo sich uns ein Ausblick bot, der uns den Atem verschlagen hat. Jedoch war der Schnee, den wir sehnsüchtig erwartet haben, eher Matschwasser mit kleinen Eisklümpchen und ließ sich dementsprechend sehr schlecht fahren. Doch davon haben wir uns die gute Laune nicht vermiesen lassen. Als erstes stand die morgendliche Erwärmung auf dem Plan. Danach haben wir drei Gruppen gebildet: Die totalen Anfänger, die in dieser einen Woche total gut Ski fahren gelernt haben, die etwas langsameren und gemächlichen Fahrer und die Raudies, die keine Geschwindigkeitsbegrenzung kennen. Wir alle hatten total viel Spaß und lernten viele neue Skifahrtechniken. Dazu gehören z. B.: der Parallelschwung mit Bergstemme, Talstemme, kurzen, mittleren und langen Schwüngen und das Carven. Von Montag bis Donnerstag haben wir diese kennen- und üben gelernt. Am Freitagmorgen hieß es dann: Leistungskontrolle! Nachmittags jedoch durften wir in kleinen Gruppen frei Ski fahren und machen, was wir wollten, ohne Dummheiten zu begehen. Unser Skipass war für die Zillertal Arena zugelassen, das heißt, wir konnten mit unseren Skilehrern Frau Steinke sowie Boris und Paul drei riesige Skigebiete erkunden. Mittags stärkten wir uns auf einer Alm und abends gab es in unserem Hotel ein Abendessen, welches uns umgehauen hat. Manchmal war es ein Drei-Gänge-Menu, an anderen Abenden auch ein riesengroßes Buffet. Danach hatten wir kurz Freizeit, bis wir uns alle versammeln sollten, denn zu jeder Praxisstunde gehört eine Theoriestunde. Das heißt, wir hörten uns jeden Abend Vorträge von unseren Klassenkameraden zum Thema „richtig Ski fahren“ an. Um 22 Uhr war Nachtruhe angesagt, nur nicht für den Freitag, denn da hieß es Apres Ski. Samstagmorgen nach dem Frühstück saßen wir dann alle im Bus Richtung Heimat, wo wir gegen um 15 Uhr am Meeresaquarium in Zella-Mehlis ankamen. Besonderen Dank wollen wir an der Stelle nochmals unseren Busunternehmen Volker Gröschel Zella- Mehlis und dem TSV in Verantwortung von W. Schlegelmilch aussprechen

Lena Holland- Moritz 11A