Skilager der 7. Klassen 2019

Skilager 2019

Am 4.2.2019 trafen sich die Klassen der 7a und 7b auf dem Parkplatz der Schule, um die Fahrt nach Oberammergau anzutreten. Nach etwa 5-6 Stunden Fahrt waren wir endlich angekommen. Wir wurden herzlich begrüßt und bekamen etwas zu essen. Nach dem Essen durften wir endlich unsere Zimmer sehen und uns einleben. Wir bezogen unsere Betten und packten unsere Koffer aus und versuchten alles ordentlich in den Zimmern zu verstauen. Als wir fertig waren, sind alle in Gruppen in die Stadt gelaufen und haben uns ein bisschen umgeschaut. Dann gab es schon Abendbrot und danach holten wir unsere ausgeliehenen Skisachen, wie Helm, Skier, Stöcke und Skischuhe. Bis 22 Uhr hatten wir Freizeit und dann war Nachtruhe. Am nächsten Morgen wurden wir um 7 Uhr geweckt und machten uns fertig für den langen Tag. Es gab Frühstück, welches man sich selbst zusammenstellen konnte und auch sehr lecker war. Dann ging es das erste Mal auf die Piste. Manche hatten schon Erfahrung aber die Meisten waren Anfänger. In 4 Gruppen haben wir die Grundlagen für Alpin gelernt. Von etwa 10-16 Uhr waren wir auf der Piste. Das Wetter war wunderschön. Am Nachmittag waren wir dann ziemlich erschöpft. Trotzdem sind Einige noch in die Stadt oder haben sich in den tiefen Schnee geworfen. Andere aber haben sich auch ausgeruht. Noch Abendbrot und dann noch ein bisschen Freizeit, bis alle tief in den Betten versunken waren. Am nächsten Tag wurden wir mal wieder geweckt und nach dem Frühstück, wussten wir alle, wird es wieder anstrengend. Man sah schon wie alle, auch die Fortgeschrittenen viel gelernt hatten. Viele wurden etwas sicherer auf den Skiern und fuhren größere Pisten, als am Anfang runter. Bis zum Abendbrot hatten wir wieder Zeit für uns. Nach dem leckeren Essen ging es in die Schwimmhalle, worauf sich die meisten schon gefreut hatten. Viele waren bei den zwei Rutschen oder aber auch draußen. Das heißt, dort gab es ein Becken, wo du auch raus schwimmen und bei den Düsen und bunten Lichtern, die eine wunderschöne Atmosphäre verbreiteten, entspannen konntest. Manche haben sich auch in den Schnee gelegt und sind danach schnell wieder ins warme Wasser gerannt. Alles in allem war es sehr cool, manche haben es sich gemütlich gemacht und bei den Lichtern entspannt und manche sind Bahnen geschwommen und 10-mal die Rutschen runter gerutscht. Es war ein superAusklang des Tages. 

Am nächsten Tag standen wir auf, aßen Frühstück und fuhren wieder auf die Piste. Es war unser letzter Tag und wir alle waren sehr traurig, dass es schon vorbei war. Wir hatten viel Spaß und bedankten uns bei unseren Skilehrer für alles was sie für uns gemacht haben. An diesem Tag  war auch ein ``Wettbewerb``. Wir sind alle 2-mal eine Piste runter gefahren und unsere Zeit wurde gemessen. Die Auswertung erfolgte später. Nachdem wir das Ski fahren beendet hatten, gaben wir unsere ausgeliehenen Sachen zurück und durften danach nochmal Zeit in der Stadt verbringen. In der Jugendherberge fingen manche schon mit packen an und aßen danach. Viele übergaben, als kleines Dankeschön, Geschenke an die Skilehrer, welche sich sehr darüber freuten. Ich meine, ihnen haben wir es zu verdanken, dass wir jetzt Alpin fahren können. Manche können es mehr und manche weiniger aber die Hauptsache ist, dass es Spaß gemacht hat und wir dabei waren. Zum Abschluss, als Überraschung, haben wir eine Fackelwanderung gemacht. Es war echt wunderschön, wie die Fackeln leuchteten und der Schnee in der Dunkelheit erhellt wurde. Zurück in der Jugendherberge versammelten wir uns in unserem eigenen Bereich des Essensaals und erhielten Kinderpunsch. Dort erfolgte dann auch die Auswertung des Wettbewerbs. Es ging um die geringste Zeitdifferenz zwischen den Rennen, also darum wie gleichmäßig man fuhr. Bei den Mädchen gewann Zoe mit einer Zeitdifferenz von 0,1 Sekunde und bei den Jungen Marc mit der Zeitdifferenz von 0,2 Sekunden. Dann gab es noch die Bewertungen für: Wer am schnellsten fuhr, bei Anfängern jeweils Mädchen und Jungen und Fortgeschrittenen jeweils Mädchen und Jungen. Die Gewinner erhielten einen besonderen Namen als Auszeichnung, wie z. B. Eiskratzer oder Eisblümchen sowie eine Urkunde. Nun brach die letzte Nacht in der Jugendherberge an. Am nächsten Morgen packten wir die Koffer und säuberten unsere Zimmer. Wir machten uns ein Lunchpaket für die Busfahrt und dann ging es los nach Hause. Nach der langen Fahrt wurden wir schon zu Hause von unseren Eltern erwartet.

Beide Klassen sind eng zusammen gewachsen und wir hatten sehr viel Spaß miteinander. Es war ein tolles Erlebnis und ich würde es immer wieder machen.

                                                                                                               Marlena Lange / Klasse 7a